Viele Studenten entscheiden sich, im Ausland zu studieren.

Eine Familie in der “neuen Heimat”

Anstadt in ein Studentenheim zu ziehen, wählen viele Studenten das Leben bei einer Gastfamilie. Bei der Auswahl der Familien werden solche Kriterien wie Freundlichkeit der Wirte und ihre Lebensweise, die Qualität und die Lage der Wohnfläche berücksichtigt. Die Neuseeländer sind sehr gastfreundlich. Oft werden gar Freundschaften fürs ganze Leben geschloßen.

Familiär jedoch mit Rücksicht auf Privatsphäre

An Werktagen bekommt man in der Gastfamilie das Frühstück und das Mittagessen. Am Wochenende die volle Pension. Zur Verfügung steht im Idealfall ein bequemes Zimmer mit einem Platz, wo man sich auf den Unterricht vorbereiten kann. Wenn in der Familie zwei oder mehr Studenten wohnen, so werden sie so ausgewählt, dass sie verschiedene Sprachen sprechen. Die Ausnahme bilden Studenten, die zusammen leben wollen. Die Gastfamilien wohnen unweit der Buslinien, und die Fahrt zum Studium nimmt gewöhnlich 20-30 Minuten ein.

Das Studium

In den zwei ersten Wochen haben die Studenten meistens noch Ferien. Bei Ferienende sind, wenn vorhanden, die “Gastgeschwister” oft eine gute Orientierungsmöglichkeit.
Natürlich konzentriert man die Aufmerksamkeit der Studenten vor allem auf dem ernsten Herangehen an das Studium. Aber auch soziale Aktivitäten sollten nicht zu kurz kommen, viele Universitäten bieten hierfür eigens Gelgenheiten und Veranstaltungen an. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist eine gute Möglichkeit, die Studenten anderer Kurse kennenzulernen und sich so ein soziales Netzwerk aufzubauen.